H.E.L.P.

Projekt-Teilnehmer von H.E.L.P.

Kleine Flächen, geringe Erträge

Die Kaffeebauern in Santa Bárbara bewirtschaften sehr kleine Anbauflächen, zudem sind wenig landwirtschaftliche, ökologische und ökonomische Kenntnisse vorhanden. So werden weit unterdurchschnittliche Erträge erzielt und nicht optimal aufbereitet. Das bedeutet niedrige Verkaufserlöse, die eine Verbesserung der unzureichenden Lebens- und Bildungsverhältnisse kaum ermöglichen.

H.E.L.P. für Yolanda Paz

Von ihrem Vater hat Señorita Paz 1 Hektar Kaffeepflanzung übernommen. Sie hofft, ca. 670 kg Ertrag zu erzielen.
Sie ist engagiert und lernbereit, wird aber von ihrem Vater nicht wirklich anerkannt. Die Familie ist bei einem Zwischenhändler verschuldet und muss Jahr für Jahr mit der Ernte die Kredite abtragen. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten durch H.E.L.P. würden wieder Freiräume für Verbesserungen schaffen. Yolanda hofft, dass, im Gegensatz zu manch anderen angekündigten Hilfsprojekten, H.E.L.P. auch wirklich arbeiten wird.

      

H.E.L.P. für Melvin Izaguera

Señor Izaguera bewirtschaftet eine Fläche von 1 Hektar und hoff t auf eine Ernte von 450 kg – gut der doppelte Ertrag wäre möglich! Er besitzt kaum Kenntnisse über den Anbau von Kaffee. Aufarbeitung und Trocknung des Kaffees finden in seinem Wohnhaus statt. Durch die Teilnahme an H.E.L.P. bekommt er fachliche Beratung durch das Projektteam und als erste kurzfristige Maßnahme die Möglichkeit, einen transportablen Sun-Dryer zur besseren Trocknung außerhalb seines Hauses zu nutzen.

    

H.E.L.P. für Nora Sogastume

Auf einer Fläche von 1 Hektar in extremer Hanglage produziert Señora Sogastume ca. 600 kg Kaffee. Sie hat durchaus Erfahrung im Anbau, handelt aber nicht betriebswirtschaftlich, hat kaum einen Überblick über Kosten und Erträge. Auch bei ihr wäre eine erhebliche Steigerung der Ernte möglich und Señora Sogastume erwartet von H.E.L.P. Beratung und Hilfe, um eine Zertifizierung und damit einen besseren Preis für ihren Kaffee zu erreichen.

     

H.E.L.P. für die Zukunft

Das Interesse an H.E.L.P. ist sehr groß. Statt der geplanten 250 nehmen nun 277 Kaffeebäuerinnen und -bauern an dem Projekt teil und nutzen diese Einstiegsmöglichkeit in eine bessere Zukunft. Und H.E.L.P. wird sie nicht enttäuschen. Im nächsten Schritt wird neben der Fortführung laufender Aktivitäten u. a. eine Musterfarm errichtet, um den Teilnehmern auch praktisch zu demonstrieren, was sie in der Theorie gelernt haben.


H.E.L.P. ist ein Projekt von